Aufgabe 1.5
Am Äquator und am Pol
Ein Stein fällt aus 20 m Höhe – einmal am Äquator (g = 9,78 m/s²), einmal am Nordpol (g = 9,83 m/s²).
a) Berechne die beiden Falldauern auf drei Nachkommastellen genau.
t = √(2h/g)
Äquator: t = √(2 · 20 m / 9,78 m/s²) = √(4,09 s²) = 2,022 s
Pol: t = √(2 · 20 m / 9,83 m/s²) = √(4,0692 s²) = 2,017 s
Pol: t = √(2 · 20 m / 9,83 m/s²) = √(4,0692 s²) = 2,017 s
b) Um wie viele Millisekunden unterscheiden sich die Falldauern? Ist der Unterschied im Alltag spürbar?
Differenz bilden und in ms umrechnen (1 s = 1000 ms).
Δt = 2,0224 s − 2,0172 s ≈ 0,0051 s ≈ 5,1 ms
Das sind nur etwa 5 Tausendstel Sekunden – im Alltag nicht spürbar. Deshalb rechnet man überall auf der Erde mit dem Mittelwert 9,81 m/s².
Das sind nur etwa 5 Tausendstel Sekunden – im Alltag nicht spürbar. Deshalb rechnet man überall auf der Erde mit dem Mittelwert 9,81 m/s².